BLACK FOREST MASTERS 2005 Am Wochenende vom 16.-17.07.2005 erlebte die Eislaufhalle in Baiersbronn zum zweitenmal einen Flatland Contest der eleganten Art. Durch den über 1000qm großen und sehr ebenen Boden stand einer guten Stimmung unter den 40 Contestteilnehmern nichts mehr im Wege. Die Fahrer kamen aus den unterschidlichsten Ecken Deutschlands und sogar Einwanderer aus Portugal, Tschechien und Frankreich waren am Start. Der Hummer von Red Bull versorgte die Halle mit feinsten Sound. Der Wettbewerb wurde in drei Klassen ausgetragen: Expert, Master und Pro. Am Samstag waren die Vorläufe und Sonntags ging es in den Finalläufen noch einmal richtig zur Sache.In der Expert Klasse qualifizierten sich die komplette Eberswalder Mannschaft, bestehend aus John Krämer, Oliver Radunz, und Steven Stawicki, der Organisator Flo Schüle aus Freudenstadt und der 14-jährige Tscheche Robin Posipizil. Es ist beeindruckend, wie ansehlich doch diese Klasse in den letzten Jahren geworden ist. Die Jungs machen teilweise Sachen, die in der Proklasse verteten sind. Den fünften Platz belegte Robert Posipizil mit diversen Caboos-Variationen und stylischen Decades. Mit Hitchicker-Kickflip plazierte sich Oliver Radunz mit Combos wie Switch-Whiplash to Hang5 to Karlkruizer-360 Barflip out. Weiter ging es mit dem zweiten Platz, der an Florian Schüle ging. Es war erstaunlich wie er neben dem Organisationsstres seinen Contestrun managte. Super sicher und Sidesqueakter. Der Gewinner der Experten war diesmal John Krämer. Neben Sicherheit steckte auch eine Menge Style in seinem Programm. Mit Tricks wie Pedal Timemaschine und Hitchhickerwhips to Steamroller überzeugte er die Jury. Danach rockte die Master Klasse den Schwarzwald, Auch hier wurde an harten Flatlandstuff nicht gespart. Frank Herriegel machte Blender to switch Tomahawk und platzierte sich auf dem fünften Platz. Gegen jeden Vorderradtrend setzte sich Martin Schlüter aus Bayreuth durch und plazierte sich mit Gerator-Varials auf dem vierten Platz. Stephan Cornely repräsentete Koblenz sehr würdig mit superstylischen Hitchicker-Steamroller-Combos. Bronze ging an demzufolge an Stephan. Dickes Respekt an dich. Silber holte sich verdient Ricardo Movtinac aus Portugal.Er zeigte viele innovative Variationen von Pedal-Hang5 und beeindruckte alle mit seinen Gerator, bei dem der Standfuss auf der gegenüberliegenden Seite steht. Ausser Konkurrenz fuhr Michael Husser aus Frankreich. Kein einziges Mal berührte er mit seinem Fuss den nahezu perfekten Boden. Genau wie der Boden blieb auch sein Reifen von der Sohle des Schuhs verschont. Sein Antieb ist anscheinend die Erdanziehungskraft. Seine Combos bestehen aus allmöglichen Hitchicker-,Halfpacker-und Backpacker Variationen. Die Stimmung war nun am Höhepunkt und es war Zeit. die Gladiatoren der Proklasse gegeneinander antreten zu lassen. Die Proklasse war bestückt mit Fahrern wie Seppl Pospischil, Florian Sailer, Stefan Dittrich sowie Wolfgang Sauter und Sven Steinbach, um nur einige zu nennen. Die Pros hatten zwei Läufe, wobei die Ergebnisse dann miteinander addiert wurden. So verzauberte Milan Haslek die Zuschauer mit langen Hinterradspin-Combos. Das Ergebnis war der fünfte Platz für dieses Mega Programm. Also wirklich sehr sehenswert, meiner Meinung nach. Von nun ab hatte die jury eine echt harte Arbeit zu verrichten. Daniel Fuhrmann legte in seinem ersten Lauf einen Megarun hin. X-Cross-footed-Hitchhikerspin to inside Halfpacker pullte er mit Leichtigkeit. Jedoch unterlag er am Sonntag dann seinen Nerven und wurde Vierter. Warum bist du immer so nervös, Mann! Es gibt doch keinen Grund dafür. Der Bronze Platz viel diesmal aus, da Sven Steinbach und Seppl Pospischil einfach zu gut gefahren sind. Sven pullte inside-Halfhiker G-Turn to X-footed-Hitchicker. Sebastian zeigte X-footed Whipsplash to no-footed-CanCan-Nosemanual. Wenn man seine Tricks beobachtet, fragt man sich manchmal, wieviel Gleichgewicht hat ein Mensch denn? Einfach unglaublich. Der Black Forest Master dieses Jahr heißt Wolfgang Sauter. Konstant sicher in beiden Runs zeigte er flowige Hinterrad und Vorderrad-Varials ohne Bremsen. Sein Style und die Lockerheit, wie er mit seinem Fahrrad tanzt,beeindruckt einfach jeden. Herzlichen Glückwunsch, Wolfgang. Am Samstag gab es dann auf der angemieteten Waldhütte noch eine gemütliche Party, auf der vermutlich jeder seinen Spaß hatte. Ein großer Dank geht an alle Sponsoren Redbull, KHE, Parano Garage, LaFinca, BigBoySports, Soul, Allride, Chico und Carhartt, diesen Contest erst ermöglichten. Ich hoffe wir sehen uns nächstes Jahr wieder, wenn es wieder heißt, der Schwarzwald ist Flach...
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